Clean Eating

Diät- und Ernährungsformen, die in keine der anderen Kategorien passen
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Pollyana
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Re: Clean Eating

Beitragvon Pollyana » 19 Sep 2017, 12:35

Ich nehme zum braten nur raffiniertes Olivenöl. Damit bin ich sehr zufrieden. Die Inhaltsstoffe sind nicht mehr besonders und für Salat habe ich ein kalt gepresstes Olivenöl, aber zum bruzzeln ist es super. Allerdings lassen wir uns das Bratöl immer aus Spanien mitbringen im 5-Liter-Kanister.
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Re: Clean Eating

Beitragvon heinkiki » 19 Sep 2017, 13:49

ich benutze es selber zwar nicht, aber was ist denn mit Ghee? das kannst du selber herstellen aus Butter und ist hocherhitzbar
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Re: Clean Eating

Beitragvon einMensch » 19 Sep 2017, 16:14

ich nehm auch Rapsöl
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Re: Clean Eating

Beitragvon Hexe » 19 Sep 2017, 16:28

heinkiki » 19 Sep 2017, 13:49 hat geschrieben:ich benutze es selber zwar nicht, aber was ist denn mit Ghee? das kannst du selber herstellen aus Butter und ist hocherhitzbar


ghee wäre mir jetzt von der herstellung her zu umständlich, aber es ist ja "fast das gleiche" wie butterschmalz.....
das wäre evtl ne option.... muss ich mal drüber nachdenken.... :gruebel:

Reinga hat geschrieben:Vielleicht sollte ich darauf zurückkommen, wenn das Kokosfett so eine schlechte Ökobilanz hat.


das kommt darauf an, wie wichtig einem sowas ist.... "das perfekte produkt" gibt es sicher beim bratfett genausowenig, wie bei den meisten anderen lebensmitteln u non-food-produkten. da muss eben jeder für sich entscheiden, welche aspekte er berücksichtigt und wie stark gewichtet.
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Re: Clean Eating

Beitragvon Bärin » 19 Sep 2017, 16:42

Ich muss mal ganz unklug fragen: Wie bekommst du denn die Ökobilanz des Öles raus?

Ich nehme immer Albaöl, weil es aus Schweden ist und mir schmeckt. Schweden ist fast Norwegen und deswegen kaufe ich es :kichern:
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Re: Clean Eating

Beitragvon Sugargypsy » 19 Sep 2017, 16:56

Von der Ökobilanz her gut geeignet ist High-Oleic-Sonnenblumenöl, das von Bio-Anbietern hergestellt wird. Es wird eine spezielle Sonnenblumensorte, high oleic, dafür angebaut. Das Öl enthält überwiegend einfach ungesättigte Ölsäure, die hitzestabil ist. Man kann es bis ca. 210 °C erhitzen, die anderen Öle haben einen Rauchpunkt* bei meist 180 °C.

Bei der Herstellung dieses Öls werden durch ein Dampfverfahren unerwünschte Begleitstoffe - die einen niedrigern Rauchpunkt haben, als das Fett - entfernt, daher beginnt das Fett nicht frühzeitig an zu rauchen. Dadurch gehen auch typischen Geschmacksnoten verloren, das Öl ist also eher neutral und kann vielseitig eingesetzt werden. Andere Inhaltsstoffe gehen dabei zwar auch verloren, aber das würde beim Erhitzen in der Pfanne sowieso der Fall sein.



*Mit Rauchpunkt ist die Temperatur gemeint, bei dem sich das Öl zu zersetzen beginnt und dabei unter anderem Acrolein gebildet wird, das krebserregend ist.
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Re: Clean Eating

Beitragvon heinkiki » 19 Sep 2017, 17:07

Hexe » 19 Sep 2017, 16:28 hat geschrieben:ghee wäre mir jetzt von der herstellung her zu umständlich, aber es ist ja "fast das gleiche" wie butterschmalz.....
das wäre evtl ne option.... muss ich mal drüber nachdenken.... :gruebel:



das kommt darauf an, wie wichtig einem sowas ist.... "das perfekte produkt" gibt es sicher beim bratfett genausowenig, wie bei den meisten anderen lebensmitteln u non-food-produkten. da muss eben jeder für sich entscheiden, welche aspekte er berücksichtigt und wie stark gewichtet.


im Slowcooker geht das wohl ganz einfach, das machen sehr viele :kichern:
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Re: Clean Eating

Beitragvon Hexe » 19 Sep 2017, 17:29

uii, soviele antworten, hoffentlich übersehe ich nichts.... :doppeldaumen:

Bärin hat geschrieben:Ich muss mal ganz unklug fragen: Wie bekommst du denn die Ökobilanz des Öles raus?


das ist eine kombination aus gesundem menschenverstand, einer "allgemein sehr ökologischen denkweise" und recherche.
ein produkt, dass um die halbe welt transportiert wurde, weil es in unseren breiten nicht wächst, kann schon alleine aufgrund des transportweges keine top-ökobilanz haben. wenn man dann noch weiss, dass z.b für palmplantagen oder sojaanbau jedes jahr viele hektar regenwald abgeholzt werden, dann wird diese davon natürlich noch schlechter.... das "highlight" wäre dann noch eine komplizierte plastikverpackung... :augenverdreh:

Sugargypsy hat geschrieben:Von der Ökobilanz her gut geeignet ist High-Oleic-Sonnenblumenöl, das von Bio-Anbietern hergestellt wird.


davon habe ich noch nie gehört, werde mich aber auf jeden fall darüber informieren, danke für den hinweis! :blume:

übrigens habe ich gerade im www gelesen, dass es gar nicht nötig wäre, bratfett so hoch zu erhitzen, da die temperatur an der lebensmitteloberfläche immer nur knapp über 100 grad betragen würde.... :nixweissli:

ich habe ja oben geschrieben, dass ich mit öl als bratfett nicht wirklich glücklich war....
evtl sollte ich es noch ein paarmal verwenden und mal gezielt darauf achten, was mich daran eigentlich stört.... :nixweissli:

heinkiki hat geschrieben:im Slowcooker geht das wohl ganz einfach, das machen sehr viele


die traditionelle ghee-herstellung ist wohl schon deswegen recht umständlich, weil butter länger gesammelt / gelagert wird, damit sie säuerlich wird. zum erhitzen wird dann unbedingt ein eisentopf usw... usw.... usw....

was du meinst ist sicher ganz normale herstellung von butterschmalz, dem man einen neudeutschen namen verpasst hat. dafür reicht ein simpler kochtopf, ein sieb und küchenkrepp oder filtertüten. ;)
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Re: Clean Eating

Beitragvon Sugargypsy » 19 Sep 2017, 18:59

Hexe » 19 Sep 2017, 17:29 hat geschrieben:übrigens habe ich gerade im www gelesen, dass es gar nicht nötig wäre, bratfett so hoch zu erhitzen, da die temperatur an der lebensmitteloberfläche immer nur knapp über 100 grad betragen würde.... :nixweissli:
Das ist so nicht richtig, wo auch immer Du das gelesen hast. Denn damit eine Maillard-Reakion entstehen kann, sind mindestens 140 °C notwendig, je nach Aminosäurengehalt der Lebensmittel noch höhere Temperaturen. Die Maillard-Reaktion bewirkt z.B. den Bräunungsvorgang von Fleisch, dadurch entsteht die Kruste beim Brot etc.

Könnte man lediglich nur 100 °C an der Lebensmitteloberfläche erreichen, dann würde alles nur gekocht und nicht gebraten werden.
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Re: Clean Eating

Beitragvon Hexe » 19 Sep 2017, 19:17

https://www.ugb.de/lebensmittel-zuberei ... tt-wofuer/

ziemlich weit unten....

(sorry, bin aufm sprung...)
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Re: Clean Eating

Beitragvon Sugargypsy » 19 Sep 2017, 19:49

In dem Absatz geht es ums Frittieren, nicht ums Anbraten, das sind chemisch-physikalisch gesehen unterschiedliche Abläufe. Seither ging es ja ums Braten, beim Frittieren findet eine andere Wärmeleitung an der Oberfläche statt, dadurch, dass das Gargut komplett im Fett schwimmt. Das ist mehr mit dem Kochen vergleichbar, allerdings unterscheiden sich die Temperaturen. Beim Kochen arbeitet man mit 100 °C und beim Frittieren mit 160 bis 180 °C. Nichtsdestotrotz findet beim Frittieren eine Maillard-Reaktion statt, die mindestens 140 °C benötigt.

Wie der zitierte Dr. zu dem Schluss kommt, dass an der Lebensmitteloberfläche nur 100 °C sein sollen, erschließt sich mir immer noch nicht. Habe hier auf Seite 4 eine grafische Darstellung des Temperaturverlaufs beim Frittieren hier gefunden. In der Kruste des Garguts werden Temperaturen von 103–150°C erreicht, weiter innen bleibt die Temperatur durch das enthaltene Wasser bei 100 bis 103 °C.
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Re: Clean Eating

Beitragvon Hexe » 23 Sep 2017, 16:18

:winki:

ich habe nun ein paar tage über das thema nachgedacht und beschlossen, dass ich für die nächsten 3-4 wochen sonnenblumenöl (das ich ja sowieso immer da habe) verwenden werde. dabei werde ich genau darauf achten, warum ich bisher beim braten mit öl nicht wirklich zufrieden war, was mich gestört hat usw....
wenn ich diese unzufriedenheit einkreisen kann, dann kann ich evtl auch besser über alternativen nachdenken.

für gerichte, die keine so hohe temperatur benötigen, werde ich weiterhin butter verwenden. :kochen:
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Re: Clean Eating

Beitragvon Hexe » 17 Apr 2018, 15:17

hier bin ich euch ja auch noch eine antwort schuldig :tuete:

heinkiki » 19 Sep 2017, 13:49 hat geschrieben:ich benutze es selber zwar nicht, aber was ist denn mit Ghee? das kannst du selber herstellen aus Butter und ist hocherhitzbar

Hexe hat geschrieben:ghee wäre mir jetzt von der herstellung her zu umständlich, aber es ist ja "fast das gleiche" wie butterschmalz.....
das wäre evtl ne option.... muss ich mal drüber nachdenken....


nachdem ich festgestellt hatte, dass ich öl als bratfett wirklich nicht mag, habe ich butterschmalz ausprobiert und bin dabei geblieben. das einzige, was mich daran stört, ist der preis, aber irgendwas ist ja immer. :wirr:
wenn ich gemüse in der pfanne schwenke o. ä. nehme ich - wie auch zum backen - normale butter (das habe ich schon immer getan), fürs höher erhitzen dann eben butterschmalz.

:kochen:
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Re: Clean Eating

Beitragvon Hexe » 12 Sep 2019, 08:15

ich entstaube diesen thread mal.... :staubsaug: :fegen: :aufwisch:

was ist denn aus euren clean-eating-plänen geworden?
ist das für euch noch thema, oder überhaupt nicht mehr?

schäfchen, wenn ich in deinem tagebuch die essenspläne so lese, habe ich das gefühl, dass du dich damit nicht mehr beschäftigst... war das eine bewusste entscheidung, oder ergibt sich das eher aus zeitmangel so?
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Re: Clean Eating

Beitragvon DasSchaf » 13 Sep 2019, 13:17

Bei mir ist es im Moment der Zeitmangel :tuete:
Ich greife wieder mehr zu abgepackte Sachen als frisch zu kochen.
Das Lamm bekommt jedoch viel frisches Gemüse und Obst.
Es ist schwierig zu kochen, wenn das Lamm die ganze Zeit dabei schreit oder auf den Arm will
Viele Grüße, Das Schaf :105:
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Re: Clean Eating

Beitragvon DasSchaf » 13 Sep 2019, 13:31

Bisher ist hängen geblieben:
Regionales Obst und Gemüse
Weniger Fleisch
Keine Geschmacksverstärker in Brühe

Wenn ich koche, dann mit viel frischen Gemüse :)
Viele Grüße, Das Schaf :105:
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Re: Clean Eating

Beitragvon nemo90 » 13 Sep 2019, 13:48

Bei mir klappt das eigentlich inzwischen automatisch, ich musste grad echt überlegen, wo ich noch verarbeitete Produkte nutze.

Bis auf Schokolade, Schokoriegel... :schulterzuck: Aber an der Baustelle arbeite ich ja eh grade.

Und beim Backen, aber das sehe ich nicht so eng, Kuchen gibts eh maximal am Wochenende.
Da backe ich wo es ohne Geschmackseinbußen geht auch mit VK-Mehl und Rohrohrzucker/Kokosblütenzucker, aber für manche Teige geht das halt einfach nicht so schön.

(Croissants mit Vollkornmehl und Kokosblütenzucker sind übrigens möglich, die werden sehr schön, sind aber nicht unbedingt das, was ich unter lecker verstehe)
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KlausPeter
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Re: Clean Eating

Beitragvon KlausPeter » 13 Sep 2019, 19:30

Abgesehen von ein paar Ausreißern am Wochenende klappt es bei mir mit der cleanen Ernährung inzwischen immer besser. Die Ausreißer bestehen zu 90% aus Chips, das ist mein Kryptonit
:hutwink: :hutwink: :hutwink:
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Re: Clean Eating

Beitragvon Reinga » 13 Sep 2019, 23:59

Ich glaube, momentan schaffe ich clean eating, ohne es direkt zu wollen, bzw zu planen.
Mir fällt gerade nur eine einzige Ausnahme während der letzten 14 Zage ein: ein Stück Schokokuchen heute.
Aber vielleicht denke ich auch an irgendwas einfach nicht :schulterzuck:
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Re: Clean Eating

Beitragvon Hexe » 14 Sep 2019, 06:17

nemo90 » 13 Sep 2019, 13:48 hat geschrieben:Bei mir klappt das eigentlich inzwischen automatisch, ich musste grad echt überlegen, wo ich noch verarbeitete Produkte nutze.


:five:

das ist bei mir ähnlich! :ja:
am "süßigkeitenproblem" arbeite ich ja derzeit ebenfalls...
ansonsten fällt mir nur ein, dass ich momentan brot kaufe und nicht selbst backe, weil es zeitlich einfach nicht anders geht.... aber dafür werden inzwischen senf (den brauche ich nur zum kochen, da ich ihn "pur" nicht mag) und ketchup (mag ich wiederum sehr gerne) ausschliesslich selbst gemacht.

mag sein, dass mir - ähnlich wie reinga - irgendwas gerade nicht einfällt, aber das ist dann auch kein weltuntergang. ;) zumindest kann ich mit überzeugung sagen, dass fast alles, was auf meinem teller landet, "clean" ist (wobei ich diese bezeichnung immer noch blöd finde!).
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