"...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

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Waverin
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"...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Waverin » 21 Feb 2016, 15:39

Ich habe lange diese "....davon Zucker ..." bei FDDB ignoriert, weil ich eh mit schlechtem Gewissen wusste, dass ich zu viel Süßes esse.

Während meiner Diätphase im Sommer ist mir aber schon aufgefallen, dass man mit diesem
:pueh: -Zucker-Wert nie, aber auch wirklich nie auf einen Bereich kommt, der unter dem liegt, was die WHO empfiehlt. Auch wenn ich jeglichen Zucker durch Süßstoff ersetze, was ich ja getan habe. Die paar Süßigkeiten konnten dann auch nicht soviel ausmachen. Also hab ich geguckt. Und bei FDDB wird jeder Milchzucker, jeder Fruchtzucker etc als "Zucker" gezählt. Und "normaler" Zucker natürlich auch.

Kann es sein, dass die WHO nur Industriezucker meint und ist der Zucker den wir über Honig, Früchte, Trockenfrüchte zu uns nehmen da nur äh zufällig mit gezählt? Und ist das also ein FDDB-"Problem".

Oder sind wir so süß-verwöhnt dass auch eine gefühlt zuckerfreie Ernährung immer noch extrem zuckerhaltig ist - eben über Obst, Trockenfrüchte, Milch, Honig .... das stand "früher" vielleicht ja auch nicht gerade sehr häufig auf dem Speiseplan? Wenn ich ZB daran denke, dass Milch in alten Texten oder Märchen als "süß" bezeichnet wird. Oder Hirsebrei. Dachte ich mir immer "äh, wie bitte?
Schön langsam aber dämmert es, dass wir das vielleicht gar nicht mehr schmecken können. Und selbst eine industriezuckerfreie Ernährung mit der WHO-Empfehlung nicht konform geht. Zumindest bei den heutigen Ernährungsgewohnheiten.

Was denkt ihr darüber?
Guckt ihr auf den FDDB-Absatz "... davon Zucker..."?
Und weiß jemand, was die WHO genau meint - jeglichen Zucker oder nur Industriezucker?

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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Waverin » 21 Feb 2016, 15:47

Ah, habe mal eben gegoogelt:

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaeh ... 21798.html
"Als kritischer, freier Zucker gilt dabei aller Zucker, der Speisen und Getränken zugesetzt wird sowie Zucker, der natürlicherweise in Honig, Sirup, Fruchtsäften und Fruchtsaftkonzentraten enthalten ist.
(...)
Anders verhält es sich beim Zucker, der von Natur aus in Obst, Gemüse und Milch steckt. Im Zusammenhang mit seinem Konsum haben Forscher bisher keine negativen Folgen nachweisen können. Laut den neuen Empfehlungen ist eine Einschränkung in dem Fall nicht notwendig."

Also Honig und Fruchtsaft böse - Milch und Obst gut?
Dann also auch Agavensirup, Apfeldicksaft, Ahornsirup böse?

Das hieße, man müsste die FDDB-Zählweise auseinanderklamüsern ??

Und warum ist ein Zucker im Apfel gut, aber wenn ich Saft draus mache nicht mehr?


Verwirrend die ganze Zuckersache .... :wirr:

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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Hovifan » 21 Feb 2016, 16:12

Und warum ist ein Zucker im Apfel gut, aber wenn ich Saft draus mache nicht mehr?....es gibt Natursäfte die keinen Industriezucker zusätzlich enthalten und die sind meiner Meinung nach ausgenommen. ABER es gibt genügend Säfte (nicht mal unbedingt der Billigpansch) die zusätzlichen Haushaltszucker enthalten. Ich trinke Direktsäfte z.B. von Alnatura und der natürliche Fruchtzucker schert mich darin kein bißchen was. :nett_nein:
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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Phonology » 21 Feb 2016, 18:28

Tabaluga hatte das im anderen Forum letztens auch intensiver damit beschäftigt. Ich kenne die Studien jetzt nicht genauer, aber die Aussage war wohl, solange der Zucker (Fructose) von Ballaststoffen begleitet wird, wie es eben beim ganzen Apfel der Fall ist, ist er "nicht schädlich" (wie immer macht die Menge das Gift). Bei Säften entfallen aber ja die Ballaststoffe, da ist es dann auch egal, ob Direktsaft ohne jegliche Zusätze oder nicht: es kommt im Körper nur der Zucker an und löst dann das aus, was jeder Zucker auslöst.

Da ich so gut wie keine Süßigkeiten esse, gräme ich mich jetzt aber nicht um meine Säfte und Smoothies (die ich beim Zählen aber natürlich eh berücksichtige und daher auch nicht ständig und immer trinken "kann"), das darf schon mal sein.
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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Waverin » 22 Feb 2016, 07:15

Danke Phonology.

Das heißt im Grunde, dass man die "... davon Zucker ..."-Aussage selbst auseinanderklamüsern muss. Indem man auf Detailansicht geht und die nicht isolierten Frucht- und Milchzucker zusammensucht und "rausrechnet".

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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon TinchenPut » 22 Feb 2016, 08:42

Ich folge mal gespannt dem Thread - ich esse sehr viel Obst aber kaum Industriezucker und komme dennoch jeden Tag über die empfohlene Menge, was mich stellenweise echt zum verzweifeln bringt. Denn auch Paprika, Möhre und Tomate enthalten ja Zucker ;-(
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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Sugargypsy » 22 Feb 2016, 11:35

Waverin hat geschrieben:Und warum ist ein Zucker im Apfel gut, aber wenn ich Saft draus mache nicht mehr?

Der Zucker im Apfel ist gebunden an "Ballaststoffe" und ist für den Körper nicht frei zugänglich. Im Gegensatz zu Säften oder Limonaden, die - jetzt rein von der Wirkung des Zuckers zu sehen - gleichzusetzen sind, muss bei einem Apfel der Körper Verdauungsarbeit leisten, um an die Kohlenhydrate zu gelangen.

D.h. erst muss gekaut werden, das ist eine mechanische Zerkleienerung, die Energie benötigt. Dann kommt z.B. Amylase aus dem Speichel zum Einsatz, dass die ersten Kohlenhydrate aus dem Apfel löst. Dann geht das vorverdaute Essen in den Verdauungstrakt weiter und die Kohlenhydrate / Zucker werden sukkzessive herausgelöst. Das dauert alles seine Zeit und dadurch, dass der Zucker nur langsam freigesetzt wird, steigt der Blutzuckerspiegel nur sehr langsam an. Dadurch ist auch die Insulinausschüttung nur langsam steigend. Es entstehen keine Blutzuckerspitzen.

Im Vergleich dazu, wenn man einen Apfelsaft trinkt, ist die ganze "Verdauungsarbeit" schon extern geregelt worden, durch das Entsaften der Äpfel. D.h. der Zucker aus dem Apfel muss nicht mehr gespalten werden, sondern gelangt sofort ins Blut. Dadurch entsteht eine Blutzuckerspitze, es erfolgt dadurch eine hohe Insulinausschüttung, um den Zucker entweder direkt ins Gehirn oder Muskeln zu transportieren, sofern der Zucker dort benötigt wird. Ansonsten wird er in die körpereigenen Speicher wie die Leber transportiert, wenn diese voll sind, wird der Zucker dann längerfristig - in Form von Fett - gespeichert.

Durch die Blutzuckerspitze wird jedoch recht schnell sehr viel Insulin ausgeschüttet, von dem nicht alles zum Zuckertransport benötigt wird. Dann kann u.U. sogar eine Negativ-Schlaufe eintreten (z.B wenn nicht nur ein Glas Apfelsaft getrunken wird, sondern gleich 1/2 Liter), d.h. das freie Insulin signalisiert unserem Gehirn vereinfacht gesagt "wir suchen Arbeit, wir brauchen Zucker zum Transportieren", das signalisiert dem Gehirn dann paradoxerweise "Hunger" und obwohl es gar nicht nötig ist, wird dann noch etwas gegessen.

Der ganze Zuckerstoffwechsel ist ziemlich komplex und sehr schwer, das verkürzt zu beschreiben. Wichtig zu wissen ist jedoch, das der Körper nicht zwingend darauf angewiesen ist Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Sie können im Körper durch andere Stoffe synthetisiert werden. Im Gegensatz zu den essentiellen Aminosäuren (im Eiweiß enthalten) bzw. Fettsäuren, die wir Menschen durch die Nahrung zu uns nehmen müssen. Daher kann man die Zufuhr von Kohlenhydraten recht gut reduzieren, ohne in Gefahr zu laufen, irgendwelche Mangelerscheinungen zu bekommen.

Um auf Deine Eingangsfrage noch einzugehen, wie Zucker unterschieden werden, was die WHO meint im Gegensatz zu fddb: Kohlenhydrate sind prinzipiell erst mal alle Zucker. Sie haben eine Grundformel C6H12O6, die grundsätzlich erst Mal den gleichen Energiewert haben, der bei der Verdauung frei wird.

Je unverarbeiteter und natürlicher ein Lebensmittel konsumiert wird, umso mehr muss der Körper an Verdauungsarbeit leisten, die gleichzeitig auch etwas Energie benötigt, umso langsamer steigt der Blutzuckerspiegel und dann geht es weiter, wie ich es oben beschrieben habe.

Daher ist Deine Einteilung
Also Honig und Fruchtsaft böse - Milch und Obst gut?
Dann also auch Agavensirup, Apfeldicksaft, Ahornsirup böse?

zwar etwas überspitzt, aber grundsätzlich richtig.

Aber wie heißt es so schön: Die Dosis macht das Gift.

Ich hoff jetzt mal, ich hab das halbwegs verständlich ausgedrückt und ist nachvollziehbar, was ich meine :sm7:.
Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.
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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Waverin » 22 Feb 2016, 19:13

Sugarpsy, du machst deinem Nick alle Ehre :zwinker:
Danke für die Eklärungen :kleeblatt:
Nun weiß ich, dass auch normaler ungezuckerter Fruchtsaft nicht so toll ist. Und vielleicht eher sowas wie eine Ausnahme zu Festen oder so sein sollte.


FDDB kann ja eigentlich nichts dafür, denn auf den Inhaltsangaben der Lebensmittel wird ja auch nicht unterschieden ob es nun "gebundener" oder "freier" Zucker ist.
Schade find ichs trotzdem.
Um also zu gucken, ob man das WHO-Kriterium schafft, muss man selbst aussortieren und zählen. Auf Dauer doch unpraktisch. Aber mal um zu gucken wie das aussieht, machbar.

Irgendwie hat mich so ein sportlicher Ehrgeiz erfasst. Ich will es schon mal schaffen. Einfach um zu gucken wie es ist: es waren 30 g Zucker pro Tag? ... Oh-oh, das trifft aber nur auf einen Mann zu:
"Die empfohlene Kalorienzufuhr beim Mann liegt bei 2400 Kilokalorien. Fünf Prozent von diesem Wert entspricht 120 Kilokalorien. Somit darf ein Mann laut WHO täglich 30 Gramm Zucker verzehren. "
Quelle: http://www.t-online.de/lifestyle/gesund ... eiten.html

5 % der Tageskalorien. Das wären bei mir mit 1600 GesU nur 80 Kalorien, das macht in normalem Zucker 19 Gramm :staun:

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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Tabaluga » 23 Feb 2016, 20:05

Huhu
wer im anderen Forum bei mir mitliest weiß dass ich gerade dem Zucker den Kampf angesagt habe. Ausgangspunkt war das Buch "Fat Chance" von Robert Lustig, der sehr genau den Zuckerstoffwechsel erklärt (er ist Mediziner) und was "böse" ist und was nicht.
Zum Unterschied von Obst und Saft wurde ja schon was geschrieben.
Wichtig ist auch der Unterschied zwischen Glucose und Fructose in der Verstoffwechselung. Glucose, also z.B. die Stärke in Kartoffeln wird erstmal in den Glykogenspeichern eingelagert (Muskeln, Leber), nur was über bleibt wird in Fett umgewandelt und gespeichert. Dann wird auch Insulin ausgeschüttet, je nachdem wie Komplex die Verstoffwechslung ist -> daher komplexe KH bevorzugen. Fructose geht direkt in die Leber und wird in Fett umgewandelt, da gibt es keinen alternativen Weg. Fructose ist neben Obst auch in jedem Haushaltszucker, Honig, Agavendicksaft etc. Durch den direkten Weg ist es besonders "gefährlich" und zu meiden.
Deshalb zählt FDDB da aus meiner Sicht schon richtig.
Was aber eben gilt: zusammen mit Ballaststoffen wird auch die Fructose-Verstoffwechslung verlangsamt und vor allem tritt schneller ein Satt-Gefühl ein.
Daher is ja auch ein bestimmter Prozentsatz Zucker erlaubt - 5% wusste ich gar nicht, ich kenne 10%. An die 10% bzw. bei mir ca. 50g kommt man sehr gut ran auch wenn man Gemüse und Obst ist - man muss quasi nur alles andere zuckerhaltige streichen
Genau das mache ich im Moment und es klappt sehr gut.
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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Ninii » 24 Feb 2016, 17:30

Hallo.
Tabaluga, wie kann man denn deinen Zuckerthread im anderen Forum finden? Ich finde das sehr informativ und würde es gerne lesen.
LG
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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Tabaluga » 24 Feb 2016, 19:59

@Ninii: ich schreibe in meinem Tagebuch darüber, d.h. du wirst da auch jede Menge finden was nicht passt...aber schau gerne rein: http://diaet.abnehmen-forum.com/diaet-w ... iegen.html

Du kannst aber gerne auch hier Fragen bzw. diskutieren bin ja auch an anderen Meinungen interessiert!
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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Ninii » 24 Feb 2016, 20:30

Danke, da werde ich die nächsten Tage mal rein gucken.
LG
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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Ninii » 25 Feb 2016, 08:37

Hallo.
Tabaluga, tolle Leistung. Ich habe gestern noch angefangen zu lesen, aber heute bin ich gesperrt ohne Begründung.
Leider weiß ich auch nicht warum.
LG
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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Phonology » 25 Feb 2016, 08:57

Das Forum ist wohl aus technischen Gründen offline, s. viewtopic.php?f=2&t=391
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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Ninii » 25 Feb 2016, 10:35

Danke für die Info, dann liegt es ja zum Glück nicht an mir.
LG
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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Hovifan » 25 Feb 2016, 11:46

....zum Thema Zucker habe ich auch noch was:

http://www.dr-moosburger.at/pub/pub017.pdf
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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Tabaluga » 25 Feb 2016, 20:39

@Ninii: Forum ist wieder da :-)
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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Waverin » 25 Feb 2016, 22:23

Was ich von dem Artikel unter dem Moosburger-Link gelesen habe, spricht sich der "gegen eine Stigmatisierung" von Zucker aus - und empfiehlt dagegen lieber Fett einzusparen.

Die Argumente, warum man nicht schlecht über Zucker reden soll: Essstörungen, dass Zuckerkonsum eh schon so mit schlechtem Gewissen behaftet ist und weil man die Leute damit doch nur noch mehr zum Zucker essen animieren würde.
Überzeugt mich ehrlich gesagt nicht.

Auch die Verzehrempfehlung "moderaten Zufuhr" ist unpraktikabel, da wir ja nun wissen, dass subjektive Einschätzungen was beim Essen viel und was wenig ist in der Regel nicht funktionieren.

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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Hovifan » 26 Feb 2016, 09:32

....Ich finde den Artikel als ehemaliger Zuckerjunkie sehr gut. Was für mich wichtig ist ist folgende Passage,dass man das Nahrungsmittel als Ganzes betrachten muss. Ein gutes Beispiel ist die Kartoffel die inzwischen von vielen als "böser" Kohlenhydratträger verteufelt ist. Wie gesund die Kartoffel ist,wenn sie nicht gerade tot gekocht wurde wird dabei außer acht gelassen.Noch gesünder wird sie,wenn sie abgekühlt am nächsten Tag verwendet wird(resistente Stärke).Das gleiche gilt dann für Nudeln und Reis.
Sicher hat sich einiges seit dem Bericht getan der aus dem Jahre 2003 ist und wahrscheinlich ist der Zuckerkonsum nochmals angestiegen (zumindest könnte ich mir es vorstellen).

Die Argumente, warum man nicht schlecht über Zucker reden soll: Essstörungen, dass Zuckerkonsum eh schon so mit schlechtem Gewissen behaftet ist und weil man die Leute damit doch nur noch mehr zum Zucker essen animieren würde.
Überzeugt mich ehrlich gesagt nicht.
.....und mich das Gegenteil. :kleeblatt:
Ich bin seit über 5 Jahrzehnten auf der Welt und immer schon auch in meiner Kindheit wurde Panik über gewisse Lebensmittel gemacht. Anfang der 70 ziger Jahre waren es Bananen und das "fette" Schweinefleisch. Bananen führen zu Krebs und Schweinefleisch zum Herzinfarkt. Und überhaupt die bösen Fette.....vor allem in Eiern! Max. 2 Eier pro Woche sollten verzehrt werden.....Druck erzeugt immer Gegendruck und sei es in dem Fall,dass der Mensch das Gegenteil tut.
Ich sag einfach:"Hirn einschalten,sich ausgewogen ernähren und wer dem Ganzen wirklich hilflos gegenüber steht sollte sich einen guten Ernährungsberater an die Seite holen der oder die aber nicht auf einer gewissen Welle mitschwimmt sondern einen individuellen Ernährungsplan erstellt. :winki:
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Re: "...davon Zucker ..." bei FDDB - guckt ihr darauf und wenn ja wie?

Beitragvon Waverin » 26 Feb 2016, 19:08

Das ist vielleicht der Unterschied. Für mich ist die WHO-Emfehlung kein Druck, sondern schlicht interessant. Es rückt meine subjektive Wahrnehmung, dass ich eh nicht viel Zucker esse, in ein anderes Licht.

Wie man auf psychischer Ebene mit einem empfohlenen Zuckerlimit umgeht, ist so gesehen ein anderes Thema. Mir gings hier ja erstmal nur um die Empfehlung an sich. Wie ist die gemeint, welcher Zucker wird da angesprochen etc. etc.

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