Saftfasten

Intermittierendes Fasten, 10in2, 5:2 und andere Fastenformen zum Abnehmen
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Siria
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Saftfasten

Beitragvon Siria » 01 Sep 2016, 14:27

Hallo zusammen,

angeregt durch die Sendung, wo arme Menschen bei reichen Menschen um die Bezuschussung ihrer Produktideen betteln dürfen ( :zwinker: ) denke ich darüber nach, ob ich mal Saftfasten ausprobiere.
Das würde noch etwas dauern, denn erst einmal steht der nächste Rauchstopp an (ich war ja schonmal 3 Jahre clean und habe wieder angefangen, ich Depp) und ich glaube, so eine Fastenkur macht wenig Sinn wenn man sich währenddessen munter weiter Nikotin reinpfeift.
Angepeilt wären fürs erste Mal 3 Tage.

Nun kann man ja viel im Netz nachlesen, wer von den Schreibern ehrlich ist und wer von irgendwelchen Firmen bezahlt wurde, sei mal dahin gestellt. Da traue ich unseren Foris mehr Ehrlichkeit zu.

Mich würde daher interessieren, ob jemand von Euch so eine Fastenkur mit Saft schonmal gemacht hat und wie die Erfahrungen damit sind.
Reichen 3 Tage aus? Oder doch lieber 5? Oder wieviele? Spürt man das wirklich deutlich? Habt Ihr Nebenwirkungen / Probleme dabei gehabt?

Also, immer raus damit, bitteschön. Dankeschön :grinszahn:
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DasSchaf
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Re: Saftfasten

Beitragvon DasSchaf » 01 Sep 2016, 17:07

Ich hab das gleiche gesehen, aber ich glaube nicht, dass ich mich 3 Tage nur flüssig ernähren könnte.
Mein Mann würde mir dann auch Bescheinigen das ich eine Macke hab
Viele Grüße, Das Schaf :105:
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Sugargypsy
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Re: Saftfasten

Beitragvon Sugargypsy » 01 Sep 2016, 17:36

Ich habe vor vielen Jahren häufiger Heifasten nach Buchinger u.a. mit Saft gemacht, da war alles drin von 5 bis 20 Tage. Unter 5 Tage habe ich es allerdings nie gemacht, da wäre mir der Aufwand mit den Entlastungstagen davor oder mit den Aufbautagen danach auch zu aufwendig.

Die Frage für mich ist, was Du mit dem Fasten erreichen willst? Geht es Dir vor allem um Abnahme, einer Zeit der inneren Ruhe oder auch um die "Entschlackung" - wobei Letzteres sehr kontrovers diskutiert wird.

Was die Abnahme betrifft, so habe ich da sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht, mal war einiges weg und das meiste blieb auch weg, es gab aber auch Fastenkuren, bei denen die Anahme recht gering war.

Mir war vor allem bei den letzten Malen eher wichtig, dass ich dadurch sehr zu mir gefunden habe, weil durch das Fasten das ganze Brimborium wie Kochen, Einkaufen etc. weg fiel, was für mich sehr schön war und ich irgendwie viel mehr Zeit im Alltag hatte. Ich habe immer bewusst zu Zeiten gefastet, wo ich meine Zeit recht frei einteilen konnte (gearbeitet habe ich teilweise aber schon), mir hat es immer gut getan - auch gesundheitlich.

Das sind meine Erfahrungen, die allerdings schon recht alt sind. Hier im Forum würde ich mal bei Yvi bzw. in ihrem Tagebuch nach aktuellen Erfahrungen anfragen/suchen, sie fastet meines Wissens nach sehr regelmäßig.
Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.
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Tastenflitzerin
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Re: Saftfasten

Beitragvon Tastenflitzerin » 01 Sep 2016, 17:55

Ich hatte vor zig Jahren einen Kollegen, der hat sich monatelang nur von Obst - und Gemüsesäften ernährt.
Er hat auch 30 kg abgenommen, aber das Ende vom Lied war, dass er Magengeschwüre bekam und sein Leben so ziemlich am seidigen Faden hing.
So 1-2 Safttage pro Woche sind bestimmt gut und ich habe in ganz grauer Erinnerung, dass ich sowas auch schonmal gemacht habe.
Image Es MUSS sein!
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Siria
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Re: Saftfasten

Beitragvon Siria » 01 Sep 2016, 17:58

Hihi, Schaf, mein Mann würde wohl dasselbe sagen wäre mir aber wumpe.

Sugar, mir geht es dabei nicht ums Abnehmen, sondern ums Runterkommen und Energie tanken. Ich stelle mir das so vor, dass ich dadurch vielleicht einen Energieschub bekomme.
Nach dem was ich im Netz gelesen habe, wäre bei 3 Tagen wohl auch nur ein Entlastungstag nötig, aber ich vertrau wie gesagt da nicht auf ne einzelne Quelle.
Ich geh mal bei Yvi gucken.
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Sugargypsy
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Re: Saftfasten

Beitragvon Sugargypsy » 01 Sep 2016, 18:08

Siria » 01 Sep 2016, 17:58 hat geschrieben:mir geht es dabei nicht ums Abnehmen, sondern ums Runterkommen und Energie tanken. Ich stelle mir das so vor, dass ich dadurch vielleicht einen Energieschub bekomme.
Auch da weiß ich nicht, ob ich mir 3 Tage reichen würden, denn zumindest am ersten Tag, aber manchmal auch noch am zweiten, war bei mir der Hunger teilweise sehr präsent. Danach hat der keine Rolle mehr gespielt, aber wenn man dann nach dem dritten Tag schon wieder aufhört, hat man da ja dann nicht viel davon, wär jetzt meine Meinung.
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Re: Saftfasten

Beitragvon Hexe » 01 Sep 2016, 18:24

:winki:

ich habe schon öfter gefastet, allerdings mit brühe, früchtetee & mineralwasser, nie mit saft.

an die geschichte mit dem "entschlacken" glaube ich nicht, ansonsten schließe ich mich sugars erfahrungen an:
weniger als 5 tage "lohnt" meiner meinung nach kaum. gerade die ersten 1-2 tage habe ich schon auch mit hunger und erschöpfung gekämpft. wirklich energiegeladen und "gut" habe ich mich erst ab dem 3. tag gefühlt. wenn das dann gleichzeitig der letzte wäre, dann fände ich das nicht ganz so sinnvoll.
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Re: Saftfasten

Beitragvon Glühwurm » 01 Sep 2016, 18:53

kann mich Hexe und Sugar nur anschließen
ich faste 1-3x im Jahr
es sollten schon mehr als 3 Tage sein

hab heute gerade meinen letzten Entlastungstag und gehe damit morgen in 7Tage (oder mehr) Buchinger Fasten
das Abnehmen steht dabei nicht im Vordergrund, sondern die Entlastung des Darms, der mir Dank Sprue arge Probleme bereitet
das nebenbei Einkauferei, Kochen usw. wegfallen, ist auch eine sehr angenehme "Nebensache" :mrgreen:
Sugargypsy » 01 Sep 2016, 17:36 hat geschrieben: ...
Mir war vor allem bei den letzten Malen eher wichtig, dass ich dadurch sehr zu mir gefunden habe, weil durch das Fasten das ganze Brimborium wie Kochen, Einkaufen etc. weg fiel, was für mich sehr schön war und ich irgendwie viel mehr Zeit im Alltag hatte. Ich habe immer bewusst zu Zeiten gefastet, wo ich meine Zeit recht frei einteilen konnte (gearbeitet habe ich teilweise aber schon), mir hat es immer gut getan - auch gesundheitlich.
...

ich faste sogar gern, wenn ich besonders lange Arbeitszeiten habe, da ich mich dann (fast) ausschließlich auf die Arbeit konzentrieren kann ;)
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Re: Saftfasten

Beitragvon Stinky » 15 Okt 2016, 13:22

Ich kram das Thema mal hoch. Ich finde Saftfasten nicht ungefährlich. Das normale Fasten mit Brühe und dergleichen ok. Aber man sollte beim Saftfasten bedenken, wieviel Fruktose (Zucker, wenn auch Fruchtzucker) man da zu sich nimmt. Soviel Obst und Gemüse würde man Roh nie vertilgen. Denn wenn man nur von einem Liter Orangensaft ausginge ist man bei 100g Zucker und dieser lähmt den Darm. Zudem die Darmbakterien dadurch, dass der Zucker zu tief in den Darm rutscht, da er flüssig ist, falsch genährt werden könnten und somit die schlechten Bakterien überhand nehmen könnten.

Edit: natürlich weiß ich, dass man beim Saftfasten eigentlich mehr Gemüsesäfte trinkt, aber auch dann find ichs nicht vorteilhaft, da der Körper eine solche Menge nicht gewohnt ist, da wir es wie gesagt roh im ganzen, nie schaffen würden soviel Gemüse und Obst zu essen. Viele haben sich mit Saftfasten auch eine Fruktose Intoleranz herraufbeschworen, bedeutet die Verträglichkeit ist enorm gesunken.
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Re: Saftfasten

Beitragvon Leckermaul » 01 Nov 2016, 10:02

Also mich interessiert ja am meisten, ob Fasten beim Abnehmen hilft? Oder bringt das für diesen Zweck nix?
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Re: Saftfasten

Beitragvon Hexe » 01 Nov 2016, 10:18

das kann man so allgemein nicht sagen..... es gibt ja trölfzig verschiedene arten zu fasten.... manche helfen durchaus - auch längerfristig - beim abnehmen, andere wiederum nur sehr kurzfristig.
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Re: Saftfasten

Beitragvon Glühwurm » 01 Nov 2016, 16:38

Leckermaul » 01 Nov 2016, 10:02 hat geschrieben:Also mich interessiert ja am meisten, ob Fasten beim Abnehmen hilft? Oder bringt das für diesen Zweck nix?

es hängt doch eigentlich ganz von dir ab
wie dein allgemeines Essverhalten danach weiter geht
und sicher auch von deiner Ausgangssituation
lagerst du viel Wasser ein, und willst dem entgegen wirken, oder willst du den letzten Pfunden den Kampf ansagen,
oder einen Anfang starten für eine größere Abnahme

für mich ist Fasten immer wieder ein "auf Null setzen des Darms"
meine Unverträglichkeiten sind dann ein paar Monate erträglicher :zwinker:
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Re: Saftfasten

Beitragvon Betty » 03 Nov 2016, 11:30

Das habe ich auch mal versucht und nicht lange durchgehalten. Ich bin mit meiner schlechten Laune vor allem meinem Mann auf die Nerven gegangen und von den stechenden Kopfschmerzen will ich gar nicht erst sprechen. Ich fand es anstrengend und nervig. Mal ist okay, aber so eine Fastenkur über mehrere Tage durchzuhalten fiel mich sehr schwer. Wobei ich mich an diesem Artikel orientiert habe, und trotzdem hat es nicht geholfen.
Zuletzt geändert von Hexe am 03 Nov 2016, 15:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Saftfasten

Beitragvon Leckermaul » 03 Nov 2016, 16:09

Bringt es denn auch schon was, wenn man für den Einstieg nur so drei Tage fastet?

So auf Kopfschmerzen habe ich nämlich auch keine Lust.
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Re: Saftfasten

Beitragvon Glühwurm » 03 Nov 2016, 17:08

Leckermaul » 03 Nov 2016, 16:09 hat geschrieben:Bringt es denn auch schon was, wenn man für den Einstieg nur so drei Tage fastet?

So auf Kopfschmerzen habe ich nämlich auch keine Lust.

schau mal
https://ganzgesundsein.wordpress.com/20 ... gen-hilft/
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Re: Saftfasten

Beitragvon Karin » 30 Jun 2019, 21:29

Danke für den Link
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Re: Saftfasten

Beitragvon KlausPeter » 09 Sep 2019, 18:10

Der Artikel hat mir auch weiter geholfen, habe vor kurzem die erste Fastenkur gemacht und sie nach 4 Tagen genau wegen diesem Problem abgebrochen.
:hutwink: :hutwink: :hutwink:

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