Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Alles rund um gesunde Ernährung, Vitamine, Spurenelemente, usw..
Gelbe Blume
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Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon Gelbe Blume » 30 Jan 2016, 01:29

Klar ist: Wer sich vollwertig ernähren möchte und gleichzeitig nicht viel Geld ausgeben möchte oder kann muss sich auf jeden Fall etwas anpassen und saisonal, aufmerksam und mit guter Planung einkaufen.

Gebt ihr seit eurer Ernährungsumstellung mehr Geld aus aus zuvor?

Als früherer Puddingvegetarier ist es bei mir nicht der Fall.
Eine Bekannte von mir mit 3 Kindern für die eine ausgewogene Ernährung einen hohen Stellenwert hat klagt immer wieder über die Lebensmittelpreise und den Kampf bis zum Monatsende. Noch dazu hat ein Kind viele Allergien.
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Hexe
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon Hexe » 30 Jan 2016, 07:51

Gelbe Blume hat geschrieben:Gebt ihr seit eurer Ernährungsumstellung mehr Geld aus aus zuvor?

hmmm.... gute frage.... :kopfkratz:

ich glaube, die kann ich ganz klar mit "jein" beantworten. :glubsch:
da muss ich wohl erstmal genauer überlegen, was sich an meinem einkaufsverhalten verändert hat.. :gruebel:

  • ich kaufe nur noch sehr wenig (bzw. fast kein) obst mehr für mich -> geld gespart
  • ich kaufe nur noch wenig süßigkeiten für mich -> geld gespart
  • ich habe früher gerne zwischendurch mal eistee od. fruchtsaft gekauft, da kaufe ich heute mineralwasser od. teebeutel -> geld gespart
  • ich kaufe statt sahne für saucen, gratins, aufläufe jetzt fettarmen frischkäse od. buttermilch -> dürfte preislich vergleichbar sein
  • ich kaufe statt preiswerten sättiungsbeilagen (kartoffeln, nudeln, reis) entweder teurere alternativen (steckrübe, shirataki-nudeln) oder größere mengen eiweissreiches (fleisch, milchprodukte, eier) -> da gebe ich mehr geld aus
  • gemüse & salat kaufe ich ähnlich wie früher. da habe ich schon immer sehr saisonal & regional eingekauft und einen teil unseres bedarfs selbst angebaut
  • statt weizen- oder roggenmehl kaufe ich heute lc-alternativen: leinsamen-, mandel-, kürbiskernmehl. -> das ist um ein vielfaches teurer!

wenn ich diese liste jetzt so sehe, dann hat sich mein einkaufsverhalten gar nicht soooo wahnsinnig verändert.
durch die teuren lc-produkte gebe ich schon etwas mehr aus, als früher, aber nicht extrem viel... ich schätze (je nach jahreszeit) so 10 bis maximal 20 prozent.
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon Bärin » 30 Jan 2016, 08:06

Ich habe mir im Laufe all meiner Ernährungsumstellungen die letzten 16 Jahre angewöhnt, eigentlich gar nicht mehr auf den Preis zu achten.
Worauf ich aber immer mehr achte ist die Qualität. Ich kaufe sehr viele regionale Produkte und habe dafür zum Glück einen Supermarkt, der dies auch in sein Konzept geschrieben hat vor Ort.
Ich kaufe Fleisch direkt vom Selbstvermarkter und der ist sehr teuer.

Es gibt ja vom statistischen Bundesamt die Statistik für die "Konsumausgaben für Nahrungsmittel" ( https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten ... nsumN.html) und diese angegebenen 10,13% überschreite ich deutlich.
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon Pikagirl » 30 Jan 2016, 10:44

Ich würde sagen, wir kaufen jetzt günstiger ein.
Aber das liegt eher daran, dass wir vorher echt viel Geld für FastFood und Süßkram rausgehauen haben :sagnix:
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon Wuselsuse » 30 Jan 2016, 10:47

Worauf beziehen sich die 10 % Bärin? Auf das Familiengesamteinkommen?
wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun :105:
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon jillamom » 30 Jan 2016, 11:03

Wir leben jetzt schon teurer. Ne TK-Pizza aus dem Angebot für 1,66 € (x 2 :rotwerd: ) ist dann doch einiges günstiger als die gefühlten 5 Kilo Gemüse, die da täglich zusammen mit auch nicht so billigem Fleisch und Fisch auf unseren Tellern landen. Ich versuche das ein bisschen abzumildern, indem ich auch öfter "nur" Eier mache, aber ich gebe schon mehr aus.
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon Sugargypsy » 30 Jan 2016, 12:08

Ich seh es ähnlich wie Hexe, richtig teuer werden die Spezialprodukte, die aufgrund von Allergien / Unverträglichkeiten eingekauft werden müssen. Da hat man nicht so viel Auswahl und Preisvergleichsmöglichkeiten, durch kleinere Produktionsmengen sind diese Dinge ja auch schon in der Produktion teurer.

Ansonsten würde ich gern wissen, was mit ausgewogen konkret gemeint ist. Für mich fällt da weitestgehend drunter mit frischen Produkten wie Gemüse, Obst, Fleisch und Milchprodukten sich selbst ein Essen zuzubereiten. Das geht auch mit recht wenig Geld, wesentliche Voraussetzung dafür sind jedoch solide Kochkenntnisse, dann ist viel möglich. Saisonales Kochen ist sowohl was Geschmack der Produkte und den Preis betrifft auch von Vorteil, was die Preisgestaltung betrifft. Dann kann man auch günstig kochen.

Was anderes ist die Frage nach der Qualität der Produkte: Wenn jemand z.B. Wert darauf legt alle Produkte von Demeter zu kaufen, dann kann es schon um einiges teurer werden. Ausgefallene Produkte verteuern den Einkauf natürlich auch.

Was aber, glaube ich, ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist, ist die Familiengröße. Meine Schwester (5-Personen-Haushalt) und ich (damals 1-Personen-Haushalt) haben mal unsere Ausgaben verglichen. Es ist einfach ein Unterschied, ob ich mir mal dann ein Rinderfilet (ca. 180 g ) kaufe und dann dafür 7 Euro zahle oder meine Schwester für die Familie und dann halt 35 Euro zahlen muss. Ich hab bewusst jetzt ein krasses Beispiel gewählt, aber alles was eine größere Familie etwas teurer kauft, wird halt gleich mal 5 multipliziert. Ich glaube schon, dass das dann was ausmacht, denn normalerweise hat man ja nicht das 5fache an Budget im Vergleich zum 1-Personen-Haushalt für Essen & Co zur Verfügung.
Zuletzt geändert von Sugargypsy am 30 Jan 2016, 12:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon Bärin » 30 Jan 2016, 12:10

Wuselsuse hat geschrieben:Worauf beziehen sich die 10 % Bärin? Auf das Familiengesamteinkommen?

In dem Link steht es so: Konsumausgaben privater Haushalte: Nahrungsmittel
% der Kon­sum­aus­gaben insgesamt.

Konsumausgaben wird an anderer Stelle so benutzt: "Der größte Teil der ausgabefähigen Einkommen und Einnahmen wird für den privaten Konsum, das heißt für Essen, Wohnen, Bekleidung, Reisen und Anderes verwendet." (http://www.bpb.de/nachschlagen/datenrep ... aben?p=all)

Also ich hatte es so verstanden, dass im Schnitt ca. 10% des Gesamteinkommens für Lebensmittel ausgegeben werden und da liegen wir drüber.
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon Bärin » 30 Jan 2016, 12:13

Sugargypsy hat geschrieben:
Was aber, glaube ich, ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist, ist die Familiengröße. Meine Schwester (5-Personen-Haushalt) und ich (damals 1-Personen-Haushalt) haben mal unsere Ausgaben verglichen. Es ist einfach ein Unterschied, ob ich mir mal dann ein Rinderfilet (ca. 180 g ) kaufe und dann dafür 7 Euro zahle oder meine Schwester für die Familie und dann halt 35 Euro zahlen muss. Ich hab bewusst jetzt ein krasses Beispiel gewählt, aber alles was eine größere Familie etwas teurer kauft, wird halt gleich mal 5 multipliziert. Ich glaube schon, dass das dann was ausmacht, denn normalerweise hat man ja nicht das 5fache an Budget im Vergleich zum 1-Personen-Haushalt für Essen & Co zur Verfügung.

Ich glaube aber auch, dass manch eine Familienpackung wirklich billiger ist, als immer nur die kleinen Einheiten. Obwohl ich zugeben muss, dass ich hier wirklich nur "glauben" kann, weil ich solche Preisvergleiche noch nie selbst durchgeführt habe.
Ich kaufe keine große Packung, wenn ich nur wenig brauche.
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon Sugargypsy » 30 Jan 2016, 12:24

Bärin hat geschrieben:Ich glaube aber auch, dass manch eine Familienpackung wirklich billiger ist, als immer nur die kleinen Einheiten. Obwohl ich zugeben muss, dass ich hier wirklich nur "glauben" kann, weil ich solche Preisvergleiche noch nie selbst durchgeführt habe.

Das war lange Zeit so, durch meine Kurse hab ich das ja im Blick und auch im Vergleich, wenn ich privat was kaufe. Aber kurioserweise hat sich das inzwischen auch teilweise schon umgedreht, dass manchmal die kleineren Packungen günstiger sind, wenn man auf die 100-g- / kg-Preisangaben des Produkts achtet.

Aber selbst wenn die Großpackungen günstiger sind, so dreht es sich da ja meist um verpackte Produkte wie Nudeln, Reis etc. die im Grundpreis eher in der günstigeren Preiskategorie liegen. Butter, Milch etc. und bei frischem Gemüse oder Fleisch gibt es zwar mal Preisaktionen, aber die kann ja auch ein kleiner Haushalt - mit TK-Schrank - auch kaufen und entsprechend konservieren, da lässt sich, meiner Empfindung nach, wenig sparen.
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon Wuselsuse » 30 Jan 2016, 12:41

Bärin hat geschrieben:
Also ich hatte es so verstanden, dass im Schnitt ca. 10% des Gesamteinkommens für Lebensmittel ausgegeben werden und da liegen wir drüber.



aber das sagt dann ja nichts darüber aus, wieviel Geld man investiert für Lebensmittel.
Bei den erwähnten 2350 € Konsumausgaben pro Monat sind 10 % für Lebensmittel in einer mehrköpfigen Familie natürlich ein Witz.
Für eine einzelne Person mag es evtl. hinkommen.
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon Sleepwalker » 30 Jan 2016, 14:31

Also bei uns ist es wohl so, dass sich die Mehrkosten durch die höhere Qualität damit verrechnen, dass wir weniger kaufen und weniger wegwerfen. Wir kaufen wenig Fleisch und Wurst, dafür oft bio. Dafür gibt es Fleisch meistens und am Wochenende. Manches Gemüse kaufe ich auch außerhalb der Saison, Blumenkohl, Gurken und Weißkohl gibt es bei uns immer, Champignons ebenso. Allerdings bin ich auch sehr speziell in meinem Speiseplan. Also alles in allem denke ich, dass wir nicht wirklich mehr ausgeben als vorher.
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon Gelbe Blume » 30 Jan 2016, 18:54

Was bei mir viel ausgemacht hat war diese verarbeiteten, industriellen Nahrungsmittel en masse. Es ist in so vielen Dingen Ei und (Milch-)Zucker, da habe ich einfach angefangen sehr viel selbst zu machen. Im Endeffekt erstaunlich günstig.
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon Sumseli » 31 Jan 2016, 10:43

Ich kann jetzt nur schätzen, aber ich habe schon immer wenn dann eher frisch gekocht und auch schon immer viel Gemüse und dabei auch schon immer auf Qualität geachtet und möglichst Bio gekauft. Daneben war ich aber an stressigen Tagen auch oft faul und habe mir was zum Essen von diversen Imbissen mitgebracht. Insgesamt habe ich hauptsächlich wegen vieler Süßigkeiten und keinen Bezug zu Portionsgrößen zugenommen.

Ich würde deshalb schätzen, dass das in etwa gleich geblieben ist mit den Ausgaben. Es fällt einiges an Ausgaben für Süßigkeiten weg, dafür achte ich jetzt mehr auf Eiweiß und esse mehr Fleisch als früher. Dabei würde ich micht nicht gut fühlen, wenn ich auf die erstbeste, günstigste Quelle zurückgreifen würde. Auch das mit dem Imbiss kommt seltener vor, eher wenn ich mich mit Freunden treffe und wir gemeinsam essen gehen.

Ich habe immer noch einen überraschend großen Vorrat an Nudeln, weil ich hier deutlich weniger verbrauche. Inwzischen staune ich über meine Mengen von früher und bin immer noch dabei, mein Einkaufverhalten anzupassen. Also im Augenblick dadurch, dass ich noch mit Aufbrauchen beschäftigt bin, weil ich in der ersten Zeit, als ich schon wesentlich weniger aß, noch mit altem Maß eingekauft habe.
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon Sojawürstl » 31 Jan 2016, 12:15

Meine/unsere Ernährung kostet definitiv mehr als "ganz früher", als ich mich mit dem Thema noch nicht ausreichend beschäftigt habe. Wir geben hier in diesem Bereich mehr aus als einige unserer Bekannten, aber uns es ist es wichtig und es macht uns Freude.

Wir kaufen gerne saisonal, regional, wenn möglich dann auch noch bio (wir haben einen tollen Bio-Supermarkt), so oft es geht auch Fairtrade, mein Mann isst wenig Fleisch und Fisch, wenn, dann aber auch nur "hochwertig", meine veganen Produkte (ja, ich essen auch gerne mal Würstl und Co :grinszahn: ) sind auch etwas teurer.

Essen spielt in unserem Leben eine sehr große Rolle :kichern: , von daher ist das für uns gut und richtig so.
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon nessii » 01 Feb 2016, 09:14

Ich gebe jetzt aus dem simplen Grund mehr Geld dafür aus, weil ich mehr Geld habe. Jetzt kann ich spontan für 2€ 125g Heidelbeeren kaufen, wäre mir früher nie in den Sinn gekommen. Allgemein denke ich aber, dass sich das bei mir ausgleicht - weniger Geld für Süßes, dafür mehr Geld für Gemüse. Was aber deutlich einschlägt, ist das Kantinenessen, das jeden Tag 4€ kostet. Andererseits schaue ich aktuell quasi gar nicht auf den Preis, sondern kaufe einfach das, worauf ich Lust habe.
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon Reese » 02 Feb 2016, 09:27

Ich glaube, bei mir hält sich das in etwa die Waage. Ich hab immer Obst und Gemüse gegessen, zwar sicher nicht täglich die berühmten 5 Portionen, aber auch nicht wenig. Das was jetzt wegfällt sind Süßigkeiten und ein paar Fertiggerichte, und ich esse einfach mengenmäßig weniger. Ich esse bewußt weniger Fleisch, dafür mehr Biomilchprodukte. Ich esse hauptsächlich Rind, das Fleisch kauf ich schon lange nur mehr aus Bio-Freilandhaltung von einem Bauern aus meiner Heimatregion. Mit Wurst konnte ich nie viel anfangen, ich hab früher aber sicher mehr Schinken und Speck (den macht mein Vater selber) gegessen - jetzt gibts vielleicht ein-, zweimal im Monat Bio Schinken. Auswärts (und das selten) esse ich im Restaurant bestimmt auch mal Fleisch aus konventioneller Haltung, aber für mich zuhause achte ich sehr darauf woher es kommt, und wie die Tiere gehalten wurden. Da kann ich es schließlich beeinflussen. Immerhin stirbt dafür ein Lebewesen.

Ganz früher, als ich von zuhause ausgezogen bin und angefangen habe zu studieren war meine Ernährung sicherlich günstiger. Da musste ich ja auch aufs Geld schauen.
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon Veggiefant » 02 Feb 2016, 10:14

Verglichen mit fast jeden Mittag ein großes Menu bei der Burgerkette und einem etwas "besseren" TK-Fertiggericht abends kann ich mir so einiges an Gemüse und auch das eine oder andere etwas teurere Produkt kaufen, wenn ich das meiste selber zubereite. Teuer würde es bei meiner Ernährung (vegan) nur werden, wenn ich zu viele Ersatzprodukte kaufen würde, welche mich aber zum Glück oft weder geschmacklich noch von den Nährwerten überzeugen.
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon Lorian » 02 Feb 2016, 10:48

Ich denke, bei mir hält es sich auch die Waage. Sonst haben wir oft nach dem Bauchgefühl eingekauft. Es landeten viele "dies noch und das noch"-Sachen im Einkaufswagen. Das wurde dann auch gegessen, weil gerade Lust drauf da war. Leider wurde auch ganz viel von diesen Dingen schlecht oder stand dann doch unangebrochen aber abgelaufen rum/im Kühlschrank in der hintersten Ecke.

Jetzt kaufen wir zwar häufig hochwertigere und damit auch teurere Produkte, aber viel viel weniger, weil wir drauf achten, nur zu kaufen, was wir auch verbrauchen. Und es wird weniger gegessen, wir kaufen keine spontanen Dinge mehr, nur weil man meint, das würde man gerne essen. So gleicht sich das in Vielem aus.
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Re: Gesunde Ernährung: Kostet sie euch mehr?

Beitragvon flixi » 07 Mär 2016, 11:18

Sugargypsy hat geschrieben:Was aber, glaube ich, ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist, ist die Familiengröße. Meine Schwester (5-Personen-Haushalt) und ich (damals 1-Personen-Haushalt) haben mal unsere Ausgaben verglichen. Es ist einfach ein Unterschied, ob ich mir mal dann ein Rinderfilet (ca. 180 g ) kaufe und dann dafür 7 Euro zahle oder meine Schwester für die Familie und dann halt 35 Euro zahlen muss. Ich hab bewusst jetzt ein krasses Beispiel gewählt, aber alles was eine größere Familie etwas teurer kauft, wird halt gleich mal 5 multipliziert. Ich glaube schon, dass das dann was ausmacht, denn normalerweise hat man ja nicht das 5fache an Budget im Vergleich zum 1-Personen-Haushalt für Essen & Co zur Verfügung.


Ich sehe das ein wenig andersrum - bei mir war es so, dass ich als Single extrem auf die Preis-Mengenverhältnisse achten musste.
Ein großer Sack Kartoffeln zB kostet im Vergleich zu einem kleinen einiges weniger. Und so sieht es bei vielen anderen Lebensmitteln auch aus.
Klar wird es bei teureren Lebensmitteln auf einen Schlag noch teurer, wenn man für mehr Personen einkauft - aber bei vielem anderen kann man doch Geld einsparen, wenn man größere Packungen kauft, die man als alleinstehender Mensch nicht sinnvoll aufbrauchen kann.
Das ist meine Erfahrung.
Mama? Holst du mir die Waage raus? Ich muss wissen, wie schnell ich rennen kann!
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